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Das Poker Lexikon: A - E
Blindstufen
Die beiden Blinds Small und Big Blind werden in den Blindstufen vor dem Spiel festgelegt. Bei einem Tunier ist es meist üblich, dass, nach vollendeter Runde (der Dealerbutton ist einmal herum gelaufen) die blindstufen erhöht werden. Die 2. Variante funktioniert mittels einer "Dealeruhr". Hier werden die Blindstufen in einem bestimmten Intervall, nach einer zuvor festgelegten Tabelle, erhöht (meistens in 8 bis 12 Minuten Intervallen). Es gibt aber natürlich auch Pokerrunden ohne Erhöhung der Blinds. Dies ist meist in Casinos üblich, wo Cash-Games angeboten werden und man in "laufende" Spiel einsteigen kann.
Siehe auch:
Verwendung / Einsatz
Die Blindstufen legen die Mindest- und Pflichteinsätze im Spiel fest!
Tuniere /Sit & Go
In einem "Tunier" sowie bei "Sit & Go" Spielen, ist es üblich, dass sich die Blind-Stufen ändern. Diese Variante wird zu einen angewandt, um die Dynamik im Spiel zu erhöhen und zum Anderen, um die Spielzeiten etwas zu kürzen. Spielt man mit Blinderhühungen, so werden die einzelnen Blindstufen vor Beginn in einer tabelle festgelegt. Es gibt 2 Varianten von Blinderhöhungen, die üblich sind:
1. Erhöhung pro Runde. Meist üblich in privaten Spielen. Hier wird immer dann die nächsthöhere Blindstufe gespielt, wenn der Dealerbutton einmal umher gegangen ist.
2. Erhöhung nach Zeit. Die Blindstufen werden in bestimmten Zeitintervallen nach der Tabelle erhöht. Hier gibt es, in der Regel, eine "Dealeruhr" die verbleibende Zeit anzeigt. Üblich sind Zeitintervalle von 8 bis 15 Minuten.